Interview über den Bachelorstudiengang Therapie- und Pflegewissenschaften

GESUNDHEIT ALS BERUFUNG

Als Therapie- und Pflegewissenschaftler Menschen zu mehr Lebensqualität verhelfen

Menschen werden immer älter und die Anforderungen an individuelle Therapien steigen. Wenn es eine zukunftsträchtige Branche gibt, dann ist es die Therapie- und Pflegebranche. Einen perfekten Einstieg in diese Branche bietet der duale Bachelor-Studiengang „Therapie- und Pflegewissenschaften“. Prof. Dr. Beate Christophori, Dekanin des Fachbereichs Gesundheit und Pflege an der Hamburger Fern-Hochschule, erzählt im Interview "MEET EXPERTS" über den dualen Bachelorstudiengang "Therapie- und Pflegewissenschaften".

Prof. Dr. Beate Christophori über den dualen Bachelorstudiengang Therapie- und Pflegewissenschaften

Prof. Dr. Beate Christophori, Dekanin des Fachbereichs Gesundheit und Pflege an der Hamburger Fern-Hochschule

"Das Fernstudium ist im Vergleich zu Präsenzstudiengängen klassischer Hochschulen räumlich und zeitlich flexibel."

Hamburger Fern-Hochschule GmbH
Nordbahnhofstr. 147
70191 Stuttgart

Frau Prof. Dr. Christophori, welche Aufgaben übernehmen Therapie- und Pflegewissenschaftler nach abgeschlossenem Studium?
Die Aufgaben und Berufsfelder für studierte Therapie- und Pflegewissenschaftler sind sehr vielseitig. Mit einem Bachelorabschluss steigen die Beschäftigungs- und Karrierechancen im In- und Ausland. Außerdem erschließen sich weitere Tätigkeitsfelder, wie zum Beispiel in Wissenschaft und Forschung sowie auf der Management- und Führungsebene. Der Bachelorabschluss ermöglicht zudem die Weiterqualifizierung zum Master und zur Promotion.

Was sind die Schwerpunkte des Studiums?
Die Schwerpunkte des Studiums liegen in der interprofessionellen Zusammenarbeit, Evidenzbasierung in Therapie und Pflege, klinischer Entscheidungsfindung, Beratung und Kommunikation sowie der Prävention und Gesundheitsförderung.

Nennen Sie bitte die Voraussetzungen für die Zulassung zu diesem Studiengang.
Das duale Studium kann mit der (Fach-)Hochschulreife oder auch ohne Abitur, mit dem Ablegen einer anerkannten Fortbildungsprüfung und dem Wahrnehmen eines Beratungsgesprächs, aufgenommen werden. In beiden Fällen benötigen die Bewerber für die Anmeldung einen abgeschlossenen Ausbildungsvertrag mit einer Schule des Gesundheitswesens. Die Einrichtung muss in der Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Altenpflege oder in der Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege ausbilden sowie eine Kooperationsvereinbarung mit der HFH abgeschlossen haben.

Welche Interessen und Charaktereigenschaften sollte man für dieses Studium mitbringen?
Interessierte an diesem Studium sollten ein Interesse daran haben, interdisziplinär mit Beschäftigten benachbarter Berufsfelder aus Therapie und Pflege zusammenzuarbeiten. Des Weiteren sind soziale Fähigkeiten und die Freude am Austausch und der Kommunikation mit Anderen wichtige Fähigkeiten, die Studieninteressierte mitbringen müssen. Auch sollte man selbst an den aktuellen Themen des Gesundheitswesens Interesse zeigen, die Entwicklungen und Veränderungen verfolgen und wissbegierig für neue Entwicklungen in der Gesundheitspolitik sein.

Wie lange dauert das duale Studium und wie verläuft es?
Die Regelstudienzeit beträgt acht Semester. Für diejenigen mit Berufserfahrung bieten wir zudem eine berufsbegleitende Variante mit 6 Semestern an. Das duale Studium ist zunächst ausbildungs- und anschließend berufsbegleitend organisiert. Die Studierenden wählen entsprechend ihrer Profession einen der Qualifikationsstränge Pflege oder Therapie. Ab dem 6. Semester haben sie die Möglichkeit einen Studienschwerpunkt aus den Modulen “Evidenzbasiertes Handeln”, “Prävention und Gesundheitsförderung” sowie “Gesundheitskommunikation und Beratung" zu wählen. Zahlreiche Wahlpflichtfächer bieten zudem die Möglichkeit für interessante Vertiefungsbereiche.

Wie sieht die Verbindung zwischen Theorie und Praxis aus?
Inhaltlich ist das duale Studium eng auf die Inhalte abgestimmt, die während der Berufsausbildungen erlernt werden. Viele dieser Inhalte werden im Studium anerkannt, müssen also nicht doppelt absolviert werden. Die Studieninhalte selbst sind sehr praxisnah und beziehen sich auf die berufliche Realität. Die Themen werden anhand vieler Fallbeispiele konkretisiert und angewandt. Ein Praxisprojekt, welches das erworbene theoretische Wissen des Studiums mit den praktischen Tätigkeiten in Therapie oder Pflege verknüpfen soll, ist zudem Bestandteil des Studiums.

Wo werden Therapie- und Pflegewissenschaftler überall benötigt?
Die beruflichen Einsatzbereiche von Therapie- und Pflegewissenschaftlern sind vielfätig. Sie finden unter anderem Beschäftigung in Forschung und Wissenschaft, in der Lehre, in der Prävention und Gesundheitsförderung sowie im Qualitätsmanagement.

Wie unterscheidet sich das Fernstudium von klassischen Studiengängen?
Das Fernstudium ist im Vergleich zu Präsenzstudiengängen klassischer Hochschulen räumlich und zeitlich flexibel. Die Studierenden bestimmen ihre Lernzeiten und -orte selbst. Die gesamten Lehrinhalte sind verschriftlicht und stehen in Form von Studienbriefen zur Verfügung. Darüber hinaus werden Präsenzlehrveranstaltungen in Studienzentren angeboten, in denen erfahrene Dozenten Seminare abhalten. Alternativ stehen auch Online-Seminare und andere ELearning-Elemente zur Verfügung.

GUT ZU WISSEN...DUALER BACHELOR-STUDIENGANG „THERAPIE- UND PFLEGEWISSENSCHAFTEN“

  • Besonderheit des Studiengangs: seine Interdisziplinarität

  • Das Studium eröffnet Karrierewege in Wissenschaft, Forschung und Lehre oder in leitende Tätigkeiten in Therapie- und Gesundheitseinrichtungen

  • Durch dezentrale Struktur des Fernstudiums kein Studienplatzmangel - daher kein NC

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