STUDIUM: NEW MEDIA

Interview über den Schwerpunkt New Media

STUDIENFACH AM PULS DER ZEIT

Bachelorstudiengang "Gestaltung, Kunst und Medien" mit Schwerpunkt New Media.

Das Studium erlaubt den Absolventen (m/w/d), weltweit erfolgreich und innovativ in Web-, Game- und Interaction Design-Agenturen zu arbeiten. Generalist (m/w/d) auf dem Gebiet der digitalen Gestaltung werden: Sie werden Web- und Interfacedesigner (m/w/d), App- und Spieleentwickler (m/w/d) und Experte (m/w/d) der Informations- und User Experience. Sie erhalten das nötige Wissen, um entscheiden zu können, wie Interfaces, Applikationen, Anwendungen und Produkte aussehen und funktionieren sollen und wofür diese entwickelt werden sollen.
Prof. Mario Doulis, Professor für den Bereich New Media an der Merz Akademie berichtet im Interview "MEET EXPERTS" über den Bachelorstudiengang "Gestaltung, Kunst und Medien" mit Schwerpunkt New Media.

Prof. Mario Doulis über den Schwerpunkt New Media

Prof. Mario Doulis

"Wir bieten eine fundierte, grundlagenorientierte Gestaltungsausbildung an, die sich auf unterschiedliche Praxen anwenden lässt."

Merz Akademie
Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien 
Teckstr. 58
70190 Stuttgart

Was sind denn genau die Neuen Medien?
Die Neuen Medien unterliegen einem steten technologischen und soziokulturellen Wandel, was eine ständige begriffliche Neueinordnung bedingt. Aktuell kann man unter dem Begriff alle Geräte, Infrastrukturen und Dienste zusammenfassen, die die Erstellung, Verbreitung und Nutzung digitaler Daten sowie Kommunikation und Interaktion über das Internet oder andere digitale Netzwerke ermöglichen. 

Studienbereich New Media hört sich spannend an. Worum geht es da genau? 
New Media ist ein Studienbereich des Bachelorstudiengangs Gestaltung, Kunst und Medien. Die inhaltlichen Pole sind (1) Interface-, Web- und App-Design und (2) 3D-Design, Virtual Reality und Augmented Reality (VR und AR). Dazu gehören auch die Bereiche Userexperience, Spieleentwicklung und Social Media. Zwei attraktive Schwerpunkte, vermittelt durch eine Herangehensweise, die neben dem Erwerb fachpraktischer Kenntnisse auch kritisch- reflexive und künstlerisch-experimentelle Vorgehensweisen und deren Bedeutung für die spätere berufliche Tätigkeit aufzeigt. Durch langjährig etablierte Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Kunst- und Kulturinstitutionen vereinen wir auf einzigartige Weise Technologie mit Gestaltung und Kunst, wobei Technologie Betätigungsfeld und Betrachtungsgegenstand gleichermaßen ist, kritische Reflexion somit wesentlicher Bestandteil des Gestaltungsprozesses. Dies unterscheidet uns von anderen Hochschulen mit ähnlichen Studieninhalten.

Wie ist das Studium und welche beruflichen Perspektiven eröffnet es? 
Im Studienbereich New Media werden die Studierenden zu Generalisten (m/w/d) auf dem Gebiet der digitalen Gestaltung ausgebildet. Sie erhalten das nötige Wissen, um entscheiden zu können, wie Interfaces, Applikationen, Anwendungen und Produkte aussehen und funktionieren und wofür diese entwickelt werden sollen. Sie lernen Hard- und Software-Tools nicht nur einzusetzen, sondern auch selbst zu gestalten und weiterzuentwickeln. 

Interview über den Schwerpunkt New Media
Interview über den Schwerpunkt New Media

Auf was wird noch Wert gelegt während der Ausbildung? 
In der Lehre legen wir nicht nur Wert auf das Kennenlernen und Benutzen von Applikationen und (Internet-)Plattformen, sondern auch auf die vertiefte praktische und theoretische Auseinandersetzung mit Technologie und deren soziokulturellen Einflüssen. Aktivistische und künstlerische Strömungen, Initiativen und Personen, wie etwa Free Software und Open Source Initiativen oder die Maker-Bewegung, werden bewusst in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Zum Beispiel, um politische und ökonomische Strategien von Social Media oder Artifical Intelligence aufzuzeigen und zu analysieren. 

Wie nah ist der Studiengang an der Praxis? 
In den Neuen Medien arbeitet man immer nah an der Praxis. Das ist so, weil, egal was sie machen, ob Kunstwerk oder Produkt, die „Tools und Skills“, die sie dafür benötigen, dieselben sind. Und natürlich finden sich alle aktuellen Themen in unserem Curriculum. Social Media sind da ebenso Bestandteil, wie VR/AR und 3D Druck, Games oder Generative Design. Doch machen wir nicht den Fehler, uns nur an aktuellen Trends und „Bedürfnissen des Marktes“ zu orientieren, denn dafür wechseln diese viel zu schnell. Vielmehr bieten wir eine fundierte, grundlagenorientierte Gestaltungsausbildung an, die sich auf unterschiedliche Praxen anwenden lässt.

Wie sieht die Entwicklung einer einfachen Idee bis hinzu einem Prototyp aus? 
Zu Beginn wird zu einem bestimmten Thema recherchiert. Im aktuellen Projekt „Digitale Wunderkammer“, in dem die Studierenden eine interaktive Sammlung digitaler Kuriositäten in VR entwerfen, besuchten wir das Naturkundemuseum Schloss Rosenstein mit seinen wundervollen Dioramen und lasen das Buch „Mr. Wilsons Wunderkammer“ von Laurence Weschler. Parallel entstanden erste Ideensammlungen in Form von Texten, Skizzen und kleinen 3DCollagen, physische Modelle aber auch schon erste CAD Modelle. In der Konzeptionsphase muss die Idee dann so konkretisiert werden, dass ersichtlich wird, was mit welchen Mitteln wie umgesetzt wird. Oft der schwierigste Teil, da dies auch bedeutet, sich von vielen guten Ideen zu verabschieden und sich für eine Sache zu entscheiden. In dieser Phase entsteht die Zusammenfassung der Recherche und das finale Konzept. Präsentiert in Form eines Storyboards mit Beschreibung der virtuellen Welt sowie der interaktiven Elemente und Objekte. Nach dem Erstellen detaillierter Entwürfe der virtuellen Welt folgt die Begutachtung in VR und die Programmierung der Interaktivität.

In welchen Branchen können Akademiker/ innen dieses Bereiches später tätig sein? 
Das Studium befähigt dazu, weltweit in Virtual Reality-, Web-, Game- und Interaction Design- Agenturen zu arbeiten. Weitere Berufsfelder finden sich in der Forschung, der Netz- und Medienkunst, dem 3D Design sowie der Software- Entwicklung.

GUT ZU WISSEN... 

  • New Media ist ein Studienbereich des Bachelorstudiengang Gestaltung, Kunst und Medien
  • Die Inhalt sind Interface-, Web- und App-Design und 3D-Design, Virtual Reality und Augmented Reality (VR und AR)
  • Auseinandersetzung mit Technologie und deren soziokulturelle Einflüssen gehören auch dazu
  • Drei Dinge, die man für das Studium braucht: Neugierde, Fantasie und Enthusiasmus

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