Interview über den Bachelorstudiengang Internet der Dinge

INTERNET DER DINGE

Werde zum Motor der digitalen Zukunft

Smart Home, Fitnesstracker, selbstfahrende Autos - es gibt immer mehr vernetzte, digitale sowie intelligente Produkte. Die Welt wird zunehmend digitaler! Möchtest auch du die digitale Zukunft mitgestalten? Der nachfolgend vorgestellte Bachelor-Studiengang „Internet der Dinge“ an der Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft bereitet dich optimal darauf vor. Prof. Dr. Marcus Gelderie, Studiengangskoordinator an der Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft, gibt im Interview "MEET EXPERTS" Einblicke in den Bachelorstudiengang "Internet der Dinge".

Prof. Dr. Marcus Gelderie über den Bachelorstudiengang Internet der Dinge

Prof. Dr. Marcus Gelderie, Studiengangskoordinator an der Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft

"Klassisches Beispiel für eine "Internet der Dinge"-Anwendung ist das Smart Home."

Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft
Beethovenstraße 1
73430 Aalen

Was ist Internet der Dinge?
Das Internet der Dinge | Internet of Things (IOT) ist die Verbindung von Alltagsgegenständen mit dem Internet. Klassisches Beispiel hierfür ist das Smart Home. Hier kann das Thermometer im Haus die Temperatur über das Internet versenden. Ich sehe das auf meinem Smartphone und kann über das ebenfalls vernetzte Thermostat schon mal die Heizung aufdrehen, bevor ich nach Hause komme. Das Ganze geht aber noch viel weiter. Autos sind heute bereits vernetzt und tauschen Informationen aus. Das wird noch zunehmen, wenn autonome Fahrzeuge ihr Potential voll ausschöpfen und sich gegenseitig unter anderem über Staus informieren.

Mit welchen Inhalten befasst sich dieser Studiengang?
Wir schaffen eine breite Basis mit Technik, also Inhalten aus Elektronik und Informatik, wirtschaftlichen Vorlesungen zu den Geschäftsmodellen hinter IOT und auch Design. Darauf aufbauend kommt dann ein Hauptstudium mit diversen vertiefenden Inhalten wie Machine Learning, Sensorik oder IT-Sicherheit. Im Hauptstudium findet ein sehr enger Austausch mit unserem Partner, der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd statt. Die Studierenden arbeiten hochschulübergreifend an gemeinsamen Projekten rund um neue Produktideen.

Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?
Das Verhältnis ist ausgewogen. Gerade zu Beginn müssen einige theoretische Grundlagen gelegt werden, wobei wir hier die Praxis immer im Auge behalten. Im Verlauf des Studiums kommt der Projektgedanke immer mehr in den Studienalltag. Trotzdem integrieren wir auch hier die Theorie, denn neue fachliche Kompetenzen, wie beispielsweise Machine Learning, müssen in den Zusammenhang eingeordnet werden. Das ist letztlich Theorie. Die Abschlussarbeiten sind wiederum überwiegend praktischer Natur. Nicht weil wir das erzwingen, sondern weil es sich mit unseren Studierenden einfach so ergibt.

Anhand welcher Zulassungskriterien wird immatrikuliert?
Einziges Zulassungskriterium ist das Vorhandensein der allgemeinen Hochschulreife (Abitur), der fachgebundenen Hochschulreife, der Fachhochschulreife oder einer als gleichwertig anerkannten Vorbildung.

Welche Interessen und Vorkenntnisse sollte man für dieses Studium mitbringen?
Wer gerne mit Lötzinn oder beim Programmieren bastelt, ist hier genau richtig. Wer gerne neue Ideen entwickelt, um das Leben zu erleichtern oder die Welt zu verbessern, der wird auch auf seine Kosten kommen. Auf jeden Fall hilft Freude an der Technik, aber auch Spaß daran, was Neues auszuprobieren und an den Endverbraucher zu denken. Denn der steht als Nutzer, als potentieller Kunde, und - wenn es um Datenerfassung geht - als zu schützende Partei stets im Vordergrund.

Wie geht es nach dem Studium weiter?
Viele unserer Absolventen gehen direkt in die Industrie und arbeiten dort beispielsweise an Themen der Mensch-Maschine-Schnittstelle - kurz UI/UX. Manche machen bei uns den Master in verwandten Bereichen wie zum Beispiel der Informatik. Man kann sich aber auch mit seiner eigenen Idee verwirklichen und ein Start-up gründen. Das schöne an diesem Fachgebiet ist, dass man seine Interessen in vielfältigen Bereichen ausleben kann.

Die Hochschule Aalen zählt zu den beliebtesten Hochschulen Deutschlands. Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Wir sind einfach authentisch. Wir brennen für unsere Inhalte und haben Spaß daran, unser Wissen weiter zu geben. Wir bleiben durch unsere Forschung nah am Puls der Zeit und geben unsere Erkenntnisse an unsere Studierenden weiter.

GUT ZU WISSEN...
BACHELOR-STUDIENGANG „INTERNET DER DINGE“

  • Das Studium ist eine Mischung aus Informatik, Elektrotechnik, Design und unternehmerischem Denken

  • Schafft eine gute Basis für Weiteres - man kann vielerorts seine Interessen ausleben

  • Kooperationsstudiengang mit der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd

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