STUDIUM: HUMAN CENTERED COMPUTING

Interview Headerbild zum Studium Human Centered Computing

DER MENSCH IM MITTELPUNKT DER IT

Master Studium "Human Centered Computing"

Studierende des Studiengangs verstehen die Vorgänge der menschlichen Informationsverarbeitung und wenden das Wissen für computerbasierte Systeme an. Diese zeichnen sich durch die Anwendung von Methoden der Mensch-Maschine-Interaktion oder auch der Maschine-Maschine-Interaktion aus.  Gelehrte Methoden und Prozesse werden sowohl in der Medien- und Kommunikationsinformatik als auch in der Medizinischen Informatik eingesetzt und können je nach Studienschwerpunkt erweitert behandelt bzw. vertieft werden.
Prof. Terpinc an der Hochschule Reutlingen erzählt im Interview "Meet Experts" über den Masterstudiengang Human Centered Computing. Mensch und Maschine rücken immer näher zusammen. Informatik-Absolventen haben die Möglichkeit, ihr Wissen dazu in diesem Masterstudiengang zu vertiefen.

Human Centered Computing

Human Centered Computing

„Es braucht
Informatiker, die
verständliche und
logische Funktionen für
den Alltagsgebrauch
konzipieren“

Hochschule Reutlingen
Alteburgstraße 150
72762 Reutlingen

Herr Prof. Terpinc, worum geht es im Master-Studium „Human-Centered Computing“?
Human-Centered Computing ist ein Studiengang der anwendungsorientierten Informatik, die dem Menschen dient. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Informationsund Softwarearchitekturen und zugehöriger IT-Systeme. Dazu gehören beispielsweise Teile von Fahrassistenzsystemen, Produkte, die im Zuge der Internet-of-Things-Entwicklung entstehen oder auch die Entwicklung verschiedener, miteinander verknüpfter (kollaborativer) virtueller Umgebungen. Dafür braucht es Informatiker, die verständliche und logische Funktionen für den Alltagsgebrauch konzipieren und diese kreativ entwickeln oder ausbauen.

Welche Vertiefungen gibt es?
Das Curriculum ist in vier Kernbereiche strukturiert: einen Kernbereich von Veranstaltungen, die stark auf Methodenwissen abzielen. Einen Projektbereich, in dem die Methodenanwendung im Vordergrund steht. Einen fächerübergreifenden Bereich, in dem nichtfachgebundene Themen behandelt werden, sowie einen Wahlbereich, mit welchem zusätzlich zum Standardprofil Human-Centered Computing eine Spezialisierung in den Anwendungsdomänen Medien oder Medizin möglich wird. Eine Spezialisierung ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Eine Basis des Master-Studiengangs bildet die Veranstaltung „Formale Methoden“. Hier werden die methodischen Grundlagen auf Masterlevel für alle Veranstaltungen des Master-Studiums gelegt (bspw. Design von Experimenten oder Kryptografische Verfahren). Softwaresystemtechnik bietet den Studierenden die Möglichkeit, sich intensiv in die Entwicklung von Softwaresystemen (auch großen) zu vertiefen und insbesondere auch ethische Gesichtspunkte zu beachten. Im zweiten Semester werden in der Veranstaltung „Visualisierung“ Vertiefungen in Interaktiven und Kognitiven Systemen angeboten. Hier werden weitere Aspekte der Ein-/Ausgabemodalitäten betrachtet. IT-Management erweitert die Kenntnisse aus dem ersten Semester im Bereich Softwaresystemtechnik um Fragen der Prozessentwicklung und -gestaltung.

Wo finden die Studenten später Einsatzuöglichkeiten?
Abhängig vom Vertiefungskontext können AbsolventInnen u. a. bei Webagenturen, Softwareunternehmen, Herstellern medizinischer Geräte, Kliniken oder Forschungseinrichtungen arbeiten. In Unternehmen können sie nach dem Studium Aufgaben als Software- und Systemarchitekt, Usability Spezialist, Projekt-, Qualitäts-, System- und Netzwerkmanager im jeweiligen Vertiefungskontext übernehmen.

Welche Voraussetzungen müssen Studierende mitbringen?
Voraussetzung ist ein abgeschlossenes 6- oder 7-semestriges Bachelor-Studium aus der Informatik oder verwandten Studienfächern. Für die Zulassung zum Studium benötigt man 210 ECTS Punkte. Wer einen Bachelor mit weniger als 210 ECTS Punkten hat, kann die fehlenden ECTS Punkte während des Master-Studiums im Rahmen eines Zusatzprogramms (Lehr- und Lernvereinbarung) absolvieren. Die Lehr- und Lernvereinbarung wird mit den Studierenden besprochen, sodass beide Spezialisierungen (Medien und Medizin) berücksichtigt werden können.

Wie lange geht das Master-Studium? Gibt es Besonderheiten?
Es ist ein dreisemestriger Informatik-Studiengang. Die Lehrveranstaltungen werden überwiegend auf Deutsch gehalten. Gute Englischkenntnisse sind aber zwingend notwendig. Auch ein Auslandsaufenthalt ist im Rahmen der drei Semester möglich. Die Lehrform ist an Seminare angelehnt. Im Master-Studium  werden keine Klausuren geschrieben. Die Prüfungsleistungen sind projekt- bzw. seminarorientiert.

Welche Weiterentwicklung ist möglich?
Der Studienabschluss mit dem Titel Master of Science, M.Sc. eröffnet den Studierenden die Möglichkeit zur Promotion an der Hochschule Reutlingen, die sie in Zusammenarbeit mit einer weiteren Universität absolvieren.

GUT ZU WISSEN... 

  • Der Master-Studiengang Human-Centered Computing beschäftigt sich mit der Anwendung der menschlichen Informationsverarbeitung auf Computersysteme. Im Mittelpunkt stehen Inhalte, die einen besonderen Bezug zum Menschen haben, z. B. Lösungen für Smartphones, Computeranwendung und medizinische IT. 

  • Studiendauer 3 Semester. Im Master-Studium werden keine Klausuren geschrieben.

  • Für die Zulassung benötigt man 210 ECTS Punkte. Wer einen Bachelor mit weniger als 210 ECTS Punkten hat, kann die fehlenden ECTS Punkte während des Master-Studiums im Rahmen eines Zusatzprogramms absolvieren.

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