STUDIUM: FLUCHT, MIGRATION, GESELLSCHAFT

Interview über den Masterstudiengang Flucht, Migration, Gesellschaft

DEIN AUFTAKT FÜR EINE TÄTIGKEIT IN DER MIGRATIONSGESELLSCHAFT

Masterstudiengang "Flucht, Migration, Gesellschaft (M.A.)"

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ist die einzige katholische Universität im deutschsprachigen Raum und steht Studierenden (m/w/d) aller Konfessionen offen. Mit dem Masterstudiengang „Flucht, Migration, Gesellschaft“ nimmt sich die Uni außerdem eines aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themas an.
Prof. Altmeppen, Hochschullehrer am Studiengang Journalistik und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums Flucht und Migration Eichstätt-Ingolstadt und Dr. Devlin, Historikerin mit Schwerpunkt Migrationsforschung sowie Geschäftsführerin des Zentrums Flucht und Migration Eichstätt-Ingolstadt sprechen im Interview "MEET EXPERTS" über die Besonderheiten und Herausforderungen des Masterstudiengangs "Flucht, Migration, Gesellschaft".

Prof. Altmeppen und Dr. Devlin über den Masterstudiengang Flucht, Migration, Gesellschaft

Dr. Julia Devlin und Prof. Klaus-Dieter Altmeppen

"Im Fokus stehen politische sowie gesellschaftliche
Herausforderungen und die Flucht- und Migrationsforschung."

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Ostenstraße 26
85072 Eichstätt

Um was geht es bei dem Masterstudiengang „Flucht, Migration, Gesellschaft“?
KA: Im Fokus dieses Studiengangs stehen politische sowie gesellschaftliche Herausforderungen und die Flucht- und Migrationsforschung. Behandelt werden die räumliche, ökonomische, soziokulturelle und
politische Organisation gesellschaftlicher Lebensverhältnisse. Das sind zum Beispiel historisch-gesellschaftliche und soziale Bedingungen von Flucht und Migration oder kultureller Wandel durch Flucht-und Migrationsbewegungen. Weitere Schwerpunkte sind unterschiedliche gesellschaftliche Handlungsfelder, wie Familie, Bildung, Kultur, Sprache und Religion und Fragen nach Identität und Fremdheit.

An welche Bachelorstudiengänge knüpft dieser Masterstudiengang an?
JD: Dieser Master wendet sich an Absolventen (m/w/d) sozial-, gesellschafts-, kultur- und geisteswissenschaftlicher Bachelorstudiengänge und an Praktiker (m/w/d), die bereits im Beruf stehen oder Berufserfahrung haben und sich zielgerichtet weiterqualifizieren möchten.

Gibt es ein Eignungsverfahren für diesen Studiengang? Wenn ja, was ist entscheidend für dessen Bestehen? 
KA: Ja, die 25 jährlich angebotenen Studienplätze werden in einem Eignungsverfahren vergeben. Grundvoraussetzung für die Zulassung zum Eignungsverfahren ist das rechtzeitige Einreichen (jährlich bis zum 15. Juli) vordefinierter Bewerbungsunterlagen. Danach entscheidet eine Auswahlkommission über
die Zulassung zum Studium.
JD: Detaillierte Informationen zum Eignungsverfahren, zu den erforderlichen Unterlagen und dem weiteren Vorgehen nach der Bewerbung gibt es auf www.ku.de/fmg.

„Flucht, Migration, Gesellschaft“ wird sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit angeboten. Wo liegen die Unterschiede?
JD: Das Vollzeitstudium umfasst in der Regel vier Semester. Das Studium in Teilzeit kann beispielsweise berufsbegleitend absolviert werden, mit entsprechender Verlängerung der Studienzeit. Teilzeit-Studierende (m/w/d) benötigen für den 120 ECTS-Punkte umfassenden Master in der Regel acht Semester.

Für welche Berufe wird dieser Master typischerweise als Qualifikation gewählt?
KA: Er qualifiziert die Absolventen (m/w/d) für vielfältige, koordinierende, konzeptionierende und beratende Tätigkeiten und Managementaufgaben. Viele am Studiengang Interessierte üben bereits eine berufliche Tätigkeit aus. Sie arbeiten z.B. in Behörden, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und der Kirche. Eine berufliche Tätigkeit ist allerdings keine Zulassungsvoraussetzung für den Masterstudiengang.

Wie ist das Verhältnis von Theorie und Praxis?
JD: Allgemein werden Inhalte theoretisch vermittelt und anwendungsorientiert vertieft. Praktisch wird das erworbene Wissen auf methodisch-forschender Ebene, z.B. durch ein Forschungsprojekt und auf inhaltlicher Ebene, z.B. durch ein Praktikum in einem relevanten Berufsfeld ausgebaut.
KA: So werden die Studierenden (m/w/d) optimal auf spätere berufliche Tätigkeiten in dem vielseitigen und komplexen Feld um Flucht und Migration vorbereitet und für die Relevanz bürgerschaftlichen Engagements zur Stärkung der Zivilgesellschaft sensibilisiert.

Was zeichnet ein Studium an der Katholischen Uni Eichstätt aus?
KA: Das Studium wird von einer sehr familiären Atmosphäre geprägt. Die Seminare sind klein, die Studierenden (m/w/d) kennen sich untereinander und die Betreuung durch die Professoren (m/w/d) und Dozenten (m/w/d) ist intensiv. Außerdem sind sowohl in Eichstätt als auch in Ingolstadt alle Einrichtungen der Uni zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar. Die Stadt Eichstätt ist, trotz ihrer Größe, beliebt bei den Studenten (m/w/d), denn die Natur drumherum ist sehr reizvoll.

GUT ZU WISSEN... 

  • Befähigt dazu, in einem dynamischen und gesellschaftlich hochrelevanten Feld zu arbeiten

  • Dauer Regelstudienzeit Vollzeit: 4 Semester
    Dauer Regelstudienzeit Teilzeit: 8 Semester

  • Detaillierte Informationen zum Eignungsverfahren unter www.ku.de/fmg

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