BERUFSBILD: TECHNISCHER PRODUKTDESIGNER (M/W/D)

Interview zum Berufsbild des technischen Produktdesigners

GIB DEINEN KREATIVEN IDEEN EINEN LOOK

Werde technischer Produktdesigner

Wieso kaufen wir genau dieses eine Laptop oder wollen genau dieses eine Smartphone haben? Die Technikfans würden hier vermutlich mit den verbauten Features argumentieren, allerdings ist für die Kaufentscheidung ein cooles Design mindestens genauso wichtig. Und da kommt der technische Produktdesigner zum Einsatz. Wenn auch du mit deiner Kreativität, Produkten einen tollen Look verpassen möchtest, dann ist die Ausbildung zum technischen Produktdesigner das Richtige für dich. Julian Krohmer, Auszubildender im 3. Lehrjahr bei der WAFIOS AG, erzählt im Interview "MEET EXPERTS" darüber, wie die Ausbildung zum technischen Produktdesigner abläuft.
Welche Aufgaben und Herausforderungen erwarten einen? 

Julian Krohmer, Auszubildender im 3. Lehrjahr bei der WAFIOS AG

Julian Krohmer, Auszubildender im 3. Lehrjahr bei der WAFIOS AG

Es ist ein schönes Gefühl den Weg von der Planung, über die Konstruktion am PC und die Fertigungszeichnung, bis hin zum Einbau in die fertige Maschine zu sehen.

WAFIOS AG
Silberburgstraße 5
72764 Reutlingen

Julian, wie bist du auf die Ausbildung zum technischen Produktdesigner gekommen?
Ich war auf einem technischen Gymnasium mit Fachrichtung Mechatronik. Dort gab es das Unterrichtsfach „CAD“, in dem uns beigebracht wurde mit einem 3D-CAD-Programm umzugehen. Da mir diese Tätigkeit sehr lag und auch viel Spaß gemacht hat, suchte ich nach Berufen in denen man mit solchen Programmen arbeitet. So entdeckte ich den Beruf des technischen Produktdesigners.

Wie sieht der Alltag eines technischen Produktdesigners aus?
Man arbeitet in der Abteilung in Teams zusammen und erstellt verschiedene Bauteile, fügt Baugruppen zusammen oder erstellt Zeichnungen von Einzelteilen für die mechanische Fertigung. All das erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Konstrukteuren.

Erzähl uns bitte, wie deine Ausbildung abläuft und was man dafür mitbringen sollte?
Man lernt das CAD-Programm, welches in der jeweiligen Firma genutzt wird, und den Umgang damit kennen. Es gibt nämlich viele verschiedene Programme, die unterschiedlich aufgebaut sind. Außerdem durchläuft man auch praktische Abteilungen der Firma und macht einen Grundlehrgang in der Metallbearbeitung. Das hilft später bei der Bauteilerstellung am PC. Mitbringen sollte man für die Ausbildung ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, gutes technisches Verständnis und mindestens einen Realschulabschluss.

Was war bisher das Beste, seit du mit deiner Ausbildung angefangen hast?
Die Neukonstruktion eines Prototypen, bei der ich direkt in der Abteilung mitarbeiten durfte, war was ganz Besonderes. Da habe ich gemerkt, wie wichtig die Arbeit ist und durfte zum ersten mal „so richtig dabei sein“.

Und was macht dir in deiner Tätigkeit besonders viel Spaß?
Wenn ich den Einbau eines von mir konstruierten Bauteils oder einer Baugruppe in der Montagehalle sehe. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl den Weg von der Planung, über die Konstruktion am PC und die Fertigungszeichnung, bis hin zum Einbau in die fertige Maschine zu sehen.

GUT ZU WISSEN... 

  • Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
    Grundvoraussetzung: Realschulabschluss

  • Nicht nur fürs Designen da, sondern auch für's funktionelle Erstellen und Teilen

  • Wird seit kurzem auch als dualer Studiengang angeboten

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