BERUFSBILD: STRASSENBAUER (M/W/D)

Interview zum Berufsbild Straßenbauer

ZEIG WO'S LANGGEHT 

Werde Straßenbauer (m/w/d)

Familien auf ihrem Weg in den Urlaub, Berufstätige die zur Arbeit fahren, Shopping‐Fans in den Fußgängerzonen – ohne Straßen wären sie alle aufgeschmissen. Möchtest auch du dafür verantwortlich sein, dass tausende von Autos und Menschen problemlos von A nach B kommen können? Dann solltest du dich näher mit dem Beruf des Straßenbauers auseinandersetzen. Andreas Bierer, Ausbildungsleiter bei der Heim Bau GmbH & Co. KG, stellt im Interview "MEET EXPERTS" den Ausbildungsberuf zum Straßenbauer (m/w/d) vor.
Wie läuft die Ausbildung ab und welche täglichen Aufgaben erwarten einen? 

Andreas Bierer, Ausbildungsleiter bei der Heim Bau GmbH & Co. KG über die Ausbildung zum Straßenbauer

Andreas Bierer, Ausbildungsleiter bei der Heim Bau GmbH & Co. KG

"Nach der Berufsausbildung und ersten Erfahrungen als Geselle gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten."

Heim Bau GmbH & Co. KG
Boschstrasse 12-14
89079 Ulm

Wie sieht der Alltag als Straßenbauer aus?
Im Straßenbau gleicht kein Arbeitstag dem anderen. Heute sind es noch kleine Detailarbeiten, wie das Verlegen von Natursteinpflaster und morgen ist es wieder ein Großprojekt, wie Asphalteinbau an einer Autobahn. Es wird nie langweilig. Neben körperlicher Arbeit gehört das Bedienen von Maschinen und mit fortschreitender Digitalisierung nun auch Vermessungsarbeiten mittels GPS zu den Aufgaben eines Straßenbauers.

Was sollte man für diese Ausbildung mitbringen?
Ein Hauptschulabschluss wird vorausgesetzt. Wobei wir weniger Wert auf einzelne Noten legen, sondern auf Engagement und Einsatzbereitschaft der Bewerber achten. Weiter erwarten wir Sorgfalt, Teamfähigkeit, handwerkliches Geschick und gute mathematische Grundlagen.

Und wie läuft sie ab?
Die Ausbildung erfolgt dreigliedrig. Der Auszubildende besucht blockweise die Berufsschule sowie eine überbetriebliche Ausbildungsstätte, die restliche Zeit lernt er in seinem Ausbildungsbetrieb. Im ersten Lehrjahr werden Grundlagen, wie Baustellengrundfertigkeiten erlernt. Hier über sich die Auszubildenden an Maurerarbeiten oder im Holzbau. Ab dem zweiten Lehrjahr beginnt die Spezialisierung in den Lernfeldern Straßenbau, Erdbau, Rohrleitungsbau. In der Berufsschule steht hingegen theoretisches Handwerkszeug auf dem Stundenplan.

Ab wann darf man an der Baustelle mit anpacken?
Ab dem ersten Ausbildungstag! Zunächst mit einfachen Aufgaben, je nach Kenntnisstand und dann mit zunehmend komplexeren Aufgaben, je nach Ausbildungsfortschritt.

Wie gut stehen die Übernahmechancen nach der Lehre?
Wir suchen permanent nach gut ausgebildeten Fachkräften. Etwas Besseres als ein motivierter, im eigenen Unternehmen, ausgebildeter junger Mensch kann uns gar nicht passieren – somit sind die Übernahmechancen sehr gut!

Die Aufstiegsmöglichkeiten in der Baubranche sind ausgezeichnet. Wie kann es nach der Ausbildung weitergehen?
Nach der Berufsausbildung und ersten Erfahrungen als Geselle gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Straßenbaumeister, Werkpolier, Bauleiter, Techniker oder ein entsprechendes Studium.

GUT ZU WISSEN... 

  • Grundvoraussetzung: Hauptschulabschluss

  • Kein Bauvorhaben gleicht dem anderen - Es wird nie langweilig

  • Bezahlung auf dem Bau ist tarifverträglich geregelt und vergleichsweise sehr gut 

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