BERUFSBILD: INTERAKTIONSDESIGNER (M/W/D)

Interview Headerbild zum Berufsbild Interaktionsdesigner

KEINZE GRENZEN AKZEPTIEREN

Aufgaben und Herausforderungen des Interaktionsdesigners (m/w/d)

Interaktiondesign konzentriert sich auf die Untersuchung der speziellen Bedürfnisse des Menschen an der Mensch-Maschine-Schnittstelle sowie der Mensch-Maschine-Interaktion. Dabei steht die Bewältigung der gestalterischen Herausforderungen im Hinblick auf die physischen, psychischen und emotionalen Bedürfnisse des Menschen im Mittelpunkt.
Interaktiondesign zielt darauf, Problemlösungen für interaktive Systeme aufgrund ihrer Komplexität multidisziplinär zu lösen, wobei der Schwerpunkt weniger auf einem technischen als auf einem gestalterischen Lösungsansatz liegt. Für diesen Prozess sind sowohl die klassischen Designdisziplinen des Produkt- und Kommunikationsdesigns von Bedeutung, als auch Themen der Ergonomie, Methoden der Usability Forschung und der Informationsarchitektur.
Katinka Eberl, Interaktions­designerin bei der ASYS Unter­nehmens­gruppe im Interview "MEET EXPERTS" über ihr Berufsbild. 

Katinka Eberl, Interaktions­designerin über ihr Berufsbild

Katinka Eberl, Interaktions­designerin bei der ASYS Unter­nehmens­gruppe

"Der Beruf des Interaktionsdesigners wird immer gefragter."

ASYS Automatisierungssysteme GmbH
Benzstraße 10
89160 Dornstadt/Ulm

Was ist ein Interaktionsdesigner?
Smartphones, Tablets, Touchscreens durchdringen unseren Alltag. Der Interaktionsdesigner kümmert sich darum, den Menschen ein positives Erlebnis bei der Nutzung digitaler Technologien zu ermöglichen. Er gestaltet beispielsweise Apps und überlegt sich: Welche Informationen sollen wann sichtbar sein oder wie muss der Button aussehen, damit er sicher und schnell identifiziert werden kann. Ich kümmere mich zum Beispiel um die Konzeption und Gestaltung von Interfaces in Produktionsumgebungen. Das sind Anwendungen für Touchscreen-Monitore, die an Maschinen befestigt sind und die Bedienung dieser Maschinen möglichst einfach machen sollen.

Und wie wird man Interaktionsdesigner?
Mittlerweile gibt es spezialisierte Studiengänge, wie den Bachelorstudiengang „Interaktionsgestaltung“ an der HfG Schwäbisch Gmünd. Man kann sich aber auch, wie ich das getan habe, nach oder innerhalb des „klassischen“ Kommunikationsdesign-Studiums auf den Bereich Interaktionsdesign spezialisieren. Im Studium lernt man einerseits klassische Gestaltungsthemen wie Typografie oder Layout, behandelt andererseits auch Wissen aus angrenzenden Disziplinen wie Psychologie, Soziologie und Informatik.

Welche Aufgaben, umfasst dieser Beruf?
Die Aufgaben des Interaktionsgestalters sind oft unterschiedlich gewichtet, man kann sich spezialisieren oder eher Generalist bleiben. Einerseits geht es um die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, quasi das klassische User Interface Design. Interaktionsdesigner, die sich auf User Experience spezialisieren, erstellen interaktive Dummies, die die Anordnung von Elementen und die Benutzerführung deutlich machen. Ein anderer Bereich ist die Durchführung von Nutzerbefragungen, die Dokumentation der Designrichtlinien oder das Erstellen von Design-Bausteinen, die dann in ein Interface integriert werden.

In welchen Branchen wird ein Interaktionsdesigner eingesetzt?
Digitale Technologien werden immer wichtiger, deshalb findet man Interaktionsdesigner nicht mehr nur in Designbüros oder Digitalagenturen, sondern auch immer mehr in der Industrie. Aber es gibt natürlich auch noch die klassischen Einsatzfelder im Bereich Design für mobile Endgeräte, Web-Design, Gamedesign oder mediale Inszenierung von Räumen.

GUT ZU WISSEN... 

  • Digitale Technologien werden immer wichtiger

  • Das Ziel der Interaktionsdesigner ist es, den Menschen ein positives Erlebnis bei der Nutzung digitaler Technologien zu ermöglichen

  • Interaktionsdesigner sind in der Industrie sehr häufig vertreten

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