ARBEITSMARKT: ULM4CLEVERCITY

Interview über das Modellprojekt "Smart Cities"

ULM4CLEVERCITY

Ulm wird smarte Modellstadt

Die Stadt Ulm wurde am 03. September 2019, als eine von nur drei Großstädten, für das Modellprojekt „Smart Cities“ ausgewählt. Was das für die Stadt Ulm, ihre Regionen und für den Arbeitsmarkt vor Ort bedeutet, darüber sprechen wir im Interview "MEET EXPERTS" mit dem Oberbürgermeister von Ulm, Herr Czisch.

Gunter Czisch über das Modellprojekt "Smart Cities"

Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm

"Die Covid-19 Pandemie zeigt uns, dass ausnahmslos alle Unternehmen auf schnelle digitale Lösungen angewiesen sind."

Stadt Ulm
Donaustraße 5
89073 Ulm

Die Stadt Ulm wurde im September letzten Jahres, als eine von nur drei Großstädten, für das Modellprojekt „Smart Cities“ ausgewählt. Wie hat Ulm das geschafft?
Indem die Politik und die Stadträte Ulms digitale Entwicklung unterstützen. Mit der Einrichtung der Geschäftsstelle Digitale Agenda, zum Beispiel. Sie befasst sich mit zukunftsweisenden Themen, bündelt digitale Projekte und stößt Innovationen in der Verwaltung an. Außerdem stehen wir über das Verschwörhaus oder die Initiative.ulm.digital e.V. in einem sehr guten Verhältnis zur digitalen Community. Dieser Aspekt wurde bei der Bewerbung besonders hervorgehoben.

Was heißt das für die gesamte Region und wie profitiert der Arbeitsmarkt davon?
Im Rahmen des Modellprojekts wurden drei Zukunftsaufgaben formuliert: „Ulm als wachsende Stadt“ (Ausbau der Zugstrecke nach Stuttgart), „Nachhaltigkeit und Klimaschutz" und „Ulm im Wandel“ (demografischer Wandel und gesellschaftlicher Zusammenhalt). Dabei richtet sich der Fokus nicht nur auf Ulm, sondern geht auch über die Stadtgrenzen hinaus. Die Lösungen der Zukunftsaufgaben sollen Ulm und ihre Umgebung attraktiv für Arbeitgeber und Arbeitnehmer machen.

Herr Czisch, werden dadurch neue Berufe und Arbeitsplätze entstehen?
Die digitale Transformation betrifft alle Lebensbereiche. Gerade die Covid-19 Pandemie zeigt uns, dass ausnahmslos alle Unternehmen auf schnelle digitale Lösungen angewiesen sind. Durch den proaktiven Umgang mit der Digitalisierung werden neue Arbeitsplätze entstehen und die künftige Wirtschaft sichern.

Können alle Unternehmen an diesem zukunftsträchtigen Großprojekt teilnehmen?
Ja. Wir sind offen für neue Ideen, Kooperationen und fachlichen Input. Bereits in der Konzeptphase war uns klar, dass wir auf breite Beteiligung der Bürgerschaft, der Forschung und der Wirtschaft angewiesen sind. Gut, dass wir uns immer auf die Kreativität und Kompetenz unserer lokalen und regionalen Unternehmen verlassen können.

An wen können sich Interessenten bei der Stadt wenden?
Ansprechpartnerin bei der Stadt Ulm ist die Leiterin der Geschäftsstelle Digitale Agenda, Sabine Meigel. Interessenten erreichen uns per E-Mail unter digitale-agenda@ulm.de.

GUT ZU WISSEN...

  • Als einzige Stadt in Süddeutschland hat sich Ulm unter 100 Bewerbern durchgesetzt.

  • Das Projekt wird mit fast 8 Millionen Euro vom Bund gefördert.

  • Verwaltung, Bürgerschaft und Unternehmen werden zentral miteinbezogen.

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